Hexentanz 2010

Sehr spontan entschied ich mich, am 30.04.2010 Bremen zu verlassen und mich auf die Reise ins Saarland zu begeben.

Die Anfahrt:

Eine Zugfahrt wäre mir zu lange und zu teuer gewesen, fliegen war auch nicht drin, also probierte ich die Seite: http://www.mitfahrgelegenheiten.de aus.
Bilanz hiervon:

  • Problemlose Fahrt
  • Kostenpunkt: 35 Euro
  • Der Campingplatz:

    Der Campingplatz hat mich begeistert. Im großen und ganzen handelt es sich zwar um einen gewöhnlichen, simplen Platz, aber die sanitären Anlagen… Ganz anders als man es von den meisten anderen Festivals kennt, fehlte hier von Fäkalhumor nahezu jede Spur.
    Es gab befestigte Duschen die umsonst nutzbar waren, jede Menge Platz um sich in aller Ruhe fertig zu machen, sogar eine Sauna hätte zur Verfügung gestanden.
    Wenn man dagegen den Zelt-Preis von 12 Euro hält, eine verdammt gute Verpflegung.

    Das Festival

    Ersteinmal die positiven Sachen: Die Preise waren ok, das Billing war Klasse, die Leute waren gut drauf. Getränkecoupons fand ich ein wenig umständlich, waren aber ok.
    Der Sound war meißtens vernünftig und auch Markt und Feuershow haben mir sehr zugesagt.

    Negative Dinge

    Auch hiervon gibt es ein leider paar, von denen ich hoffe, dass sich die Veranstalter diese zu Herzen nimmt.
    Getränke: Mir ist vollkommen klar, dass man Geld machen möchte, ABER zu verbieten neutrale Getränke in einem Tetrapack oder ähnlichem ungefährlichen Material mit aufs Gelände zu nehme habe ich für unter aller Sau gehalten.
    Zusätzlich dazu gab es innerhalb des eländes nicht eine einzige Trinkwasserquelle und die minimale Wasserausgabe von der Bühne aus hätte bei besserem etter auch nicht viel gebracht.
    Hätte die Sonne stärker geschienen, wäre es kritisch geworden. Und selbst so muss ich leider sagen musste ich zumindest ein Konzert abbrechen, weil einfach nicht genug Wasser zur Hand war.
    Es hätte hier vollkommen ausgereicht ein, oder zwei Leitungen auf das Festivalgelände zu verfrachten, oder den Leuten zu gestatten ein ungefährlich verpacktes Getränk mitzunehmen.
    Ich hätte dadurch nicht weniger Getränke innerhalb des Geländes geholt, als ich es getan habe.

    Resume:

    Alles in allem ein wahnsinnig spaßiges Festival, auf dem man allerlei Menschen kennengelernt, neue Worte in seinen Wortschatz aufgenommen und mit Liebe zu bestellen gelernt hat 😀
    Danke dafür an die Veranstalter.

    so long,
    MProf

    About Marvin Pollock